Transponder-Kennzeichnung von Reptilien
Die seit Anfang des Jahres geltenden Kennzeichnungsregeln der Bundesartenschutzverordnung sind im Grundsatz geeignet, illegalem Handel mit besonders geschützten Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten zu begegnen.
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Für die Griechische Landschildkröte wurde die Fotodokumentation... |
In einem Schreiben an Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz allerdings die Transponderkennzeichnung von Reptilien, welche in der Verordnung als Methode der Wahl genannt ist, als tierschutzwidrig kritisiert.
In diesem Zusammenhang wurde das Narkoserisko genannt, ferner die Zerstörung von Gewebe beim Eingriff selbst - die Wunde muss genäht werden - und nicht zuletzt der Fremdkörper-Effekt durch den Transponder. Fachleute vergleichen das Einsetzen des reiskorngroßen Mikrochip ins Muskelgewebe einer Schildkröte mit der Implantation eines Einmal-Feuerzeugs in den menschlichen Bizeps.
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...zur Individualerkennung zugelassen. |
Der Tierschutzbeirat begrüßt die Entscheidung des Landes Rheinland-Pfalz, für vier Schildkröten- und zwei Boaarten die Fotodokumentation als schonende Alternative zuzulassen und fordert auch für die übrigen Arten die Erarbeitung und Validierung alternativer Kennzeichnungsmethoden.
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