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Igeltod im Martinsfeuer

Die schöne Tradition der Martinsfeuer am 11. November hat leider eine unschöne Kehrseite: Jahr für Jahr verbrennen unzählige Igel, die sich in den aufgeschichteten Holzhaufen eingenistet haben, um dort den Winter zu verbringen.

Igel suchen gerne Unterschlupf in dichtem Unterholz - bei nicht abgesicherten Martinsfeuern kann dies tödlich enden.

Der Tierschutzbeirat appelliert daher an die Verantwortlichen, durch einfache Maßnahmen zu verhindern, dass das Martinsfeuer zum Scheiterhaufen für Igel und andere Tiere wird.

So empfiehlt es sich, das angesammelte Holz zunächst separat zu lagern und erst kurz vor dem Anzünden aufzuschichten. Wo dies nicht möglich ist, sollte unmittelbar nach dem Herrichten ein dichter, fest in der Erde verankerter Zaun errichtet werden.

Unzureichend als alleinige Vorsorge ist dagegen das Abklopfen des Reisighaufens vor dem Anzünden, da man auf diese Weise die Igel nicht sicher vertreiben kann.

Verantwortlich i.S.d. Pressegesetzes: Dr. Christiane Baumgartl-Simons (Ansprechpartnerin)
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