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Was ist der Tierschutzbeirat?
Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz ist ein 13köpfiges Gremium aus Vertretern verschiedenster Berufs- und Interessengruppen, dessen Aufgabe insbesondere darin besteht, die Landesregierung in Tierschutzfragen zu beraten, sowie den Tierschutzgedanken in der Öffentlichkeit zu fördern.
Geschäftsordnung
Im Jahre 1992 wurde der Tierschutzbeirat erstmals
durch das Ministerium
für Umwelt und Forsten berufen; derzeit läuft
die sechste Amtsperiode.
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Der Tierschutzbeirat beim Besuch des Circus Krone. |
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Der Tierschutzbeirat - mehr als ein Debattierclub
Das Erfolgsrezept heisst "Heterogenität":
Der 13-köpfige Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz besteht
beileibe nicht ausschließlich aus Vertretern von Tierschutzorganisationen,
vielmehr treffen die unterschiedlichsten Berufs- und Interessengruppen
zusammen, unter anderem Tierärzte, eine Persönlichkeit
des öffentlichen Lebens sowie Vertreter etwa aus den Bereichen
Schule/Hochschule, Industrie und Landwirtschaft. Dies führt
geradezu zwangläufig dazu, dass gelegentlich "die Fetzen
fliegen", jedenfalls aber die anstehenden Themen von allen Seiten
beleuchtet werden - mitunter auch unter Einbeziehung externer
Experten - und letztlich fundierte Arbeitsergebnisse zu Stande
kommen.
Die Berufung der Tierschutzbeiratsmitglieder erfolgt durch das
Ministerium für Umwelt und Forsten auf Grund der Vorschläge
zahlreicher Gruppen, Vereine und Verbände. Die Sitzungsperiode
dauert 3 Jahre. Die Mitglieder können im Regelfall dreimal
wiederberufen werden.
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Der Tierschutzbeirat in einem Milchviehbetrieb |
Zum Aufgabenspektrum des Tierschutzbeirates gehört die Beratung des Ministeriums für Umwelt und Forsten hinsichtlich anstehender Tierschutzfragen und Rechtsetzungsvorhaben, vor allem aber die Förderung des Tierschutzgedankens in der Öffentlichkeit. So wurden in den vergangenen Jahren mehrere Publikationen erstellt, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum Bad Kreuznach die Broschüre "Vom Umgang mit Heimtieren", Demonstrationsprojekte wie das "Tierschutzmobil" (Informationen hierzu beim Deutschen Tierschutzbund/Landesverband RPl) initiiert oder gemeinsamsam mit dem Ministerium für Umwelt und Forsten Informationsveranstaltungen durchgeführt sowie Tierschutzkonferenzen zu den Themen "Qualzucht", "Pferdehaltung und -sport" und "Käfighennen".
Die Medien werden vom Vorsitzenden reichlich mit Informationen "gefüttert", doch gilt hinsichtlich der Resonanz offenbar der Grundsatz "Je spektakulärer, desto besser". Ein offenes Ohr der Presse ist dem Beirat immer dann gewiss, wenn er eine andere Auffassung vertritt als die Landesregierung, so zum Thema "Rabenvögel".
Alle 8-10 Wochen trifft sich der Tierschutzbeirat, um anstehende Themen zu erörtern oder sich vor Ort ein Bild zu machen, so unlängst bei Besuchen in der Tierversuchsanlage der BASF oder einer Auslaufhaltung von Legehennen.
Der rheinland-pfälzische Tierschutzbeirat wird auch künftig bemüht sein, seine Fachkompetenz und seinen bescheidenen Einfluss zum Wohle der Tiere zu nutzen.
Anregungen und Vorschläge zur Tierschutzarbeit sowie Mitteilungen über tierschutzrelevante Probleme in Rheinland-Pfalz und darüberhinaus werden gerne entgegengenommen.
Grundsätzlich gehört es aber nicht zu den Aufgaben des Tierschutzbeirates, sich um Einzelfälle nicht artgerechter Tierhaltung zu kümmern. Hierzu sei an die zuständigen Kreisverwaltungen bzw. Verwaltungen kreisfreier Städte verwiesen.
Jubiläum des Tierschutzbeirates
Anläßlich des zehnjährigen Jubiläums des Tierschutzbeirates im November 2002 haben sich eine Reihe Autorinnen und Autoren bereit erklärt, einen schriftlichen Beitrag zu verfassen. (Zum Jubiläums-Sonderteil)
Jahresberichte des Tierschutzbeirates
Jahresbericht 2009 (PDF-Dokument 131 KB)
Jahresbericht 2008 (PDF-Dokument 152 KB)
Jahresbericht 2007 (MS-Word-Dokument 67KB)
Jahresbericht 2006 (MS-Word-Dokument 71KB)
Jahresbericht 2005 (MS-Word-Dokument 82KB)
Jahresbericht 2004 (MS-Word-Dokument 60KB)
Jahresbericht 2003 (MS-Word-Dokument 57KB)
Jahresbericht 2002 (MS-Word-Dokument 54KB)
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